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Nützliches Unkraut
#Pflanzen

Unkraut oder Gartengold?

Perfekt getrimmt, sauber auf ganz kurz geschnitten, gedüngt, geliebt und eifersüchtig gegen allerlei Getier verteidigt. Das ist unser Rasen. Und dann das. Eine fremde Pflanze hat sich breit gemacht, frech und unverfroren. Her mit dem Pestizid und weg damit. Oder doch lieber verkochen? Denn was den einen in seiner Idylle stört, landet beim anderen auf dem Speiseplan. Dreimal darfst Du raten, wer gesünder lebt.

Die Brennnessel


Zugegeben, die Brennnessel hat ein auffälliges Sozialverhalten. Besonders mit Kleinkindern versteht sie sich nicht so gut. Aber das muss man ihr nachsehen. Sie ist gar nicht so. Sie ist einerseits ein Hinweis auf eine ausgezeichnete Bodenqualität und kann selbst zu einem hervorragenden Dünger verarbeitet werden, andererseits ist sie ein ausgezeichnetes Lebensmittel. Sie enthält Eiweiß, Vitamine (C und A), Eisen, Kalzium und Phosphor.

TIPP: Die Brennnessel ist eine perfekte Smoothie-Zutat.


Der Löwenzahn


Eh lieb, wie er da goldgelb aus der Wiese leuchtet. Aber was soll man denn damit anfangen? Du wirst staunen, denn die Blätter kannst Du als Salat essen, die Blüten zu Sirup verarbeiten und in der Kosmetik einsetzen. Ein Rezept dafür findest Du hier im Heft. Der Löwenzahn ist reich an Vitamin C und wird zum Teil schon im Handel angeboten.

TIPP: Mach Dir einen Salat mit Löwenzahn und Brennnesselöl. Gesünder geht es kaum.


Spitzwegerich & Breitwegerich


Was mit einem kleinen Pflanzerl beginnt, wird gern einmal ein ganzer Blätterwald. Aber auch wenn die beiden Wegeriche sich rasch und ungefragt im Garten ausbreiten, sei nicht vergessen, wie gesund sie sind. Sie helfen (als Auflage oder aufgerieben) bei Nessel-Reizungen, als Hustensaft gegen Bronchialerkrankungen und schmecken ausgezeichnet im Salat.

TIPP: Die Blütenstände sind besonders schmackhaft.


Das Franzosenkraut

Klein und unscheinbar aber sehr umtriebig ist das Franzosenkraut. Aus einem Pflanzerl wird gerne mal ein ganzes Feld. Aber das ist kein Fluch, eher ein Segen. Denn Franzosenkraut ist sehr gesund. Reich an Eisen, Kalzium, Magnesium, Mangan sowie Vitamin C und A ist es perfekt für Tees, Salate, Smoothies, Pestos, Spinat oder einfach als Gewürz. Verzehren kann man alles, was oberhalb der Erde sichtbar ist.

TIPP: Mach Dir ein Pesto mit Olivenöl, Franzosenkraut und Parmesan. Mehr braucht die frische Nudel nicht.